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Lanzo, eine “Klettertour” zwischen Kirchen, Türmen und Brücken

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Località di partenza: Regione Piemonte, Provincia di Torino, Lanzo Torinese
Località di arrivo: Regione Piemonte, Provincia Torino, Comune Lanzo Torinese
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Localit� toccate: Lanzo
Autore: Davide Battaglia
Tipologia itinerario: a piedi
Difficoltà a piedi:

(come leggere le difficolt�)
Turistica
Difficoltà in bici: Facile
Dislivello in salita (m): 70
Dislivello in discesa (m): 70
Tempo di percorrenza (hh:mm): 2:30
Periodo consigliato: ganzjährig
Mappa:    [+]  Ingrandisci
Note: Lanzo Torinese:
Mit dem Auto: Autobahn A32 Turin-Bardonecchia aus Frankreich kommend über Modane, A6 Turin-Savona aus Frankreich kommend über Nizza-Ventimiglia, A21 Turin-Piacenza aus Mittel- und Süditalien kommend, A4 Turin-Mailand aus Italien oder Österreich kommend über den Brennerpass, A5 Turin-Aosta aus Frankreich oder Schweiz kommend über Chamonix-Aosta. An der Umgehungsautobahn von Turin (Tangenziale Nord) Ausfahrt Venaria, dann in Richtung Valli di Lanzo und weiter bis nach Lanzo.
Mit dem Zug: Bahnlinie Turin-Ceres, Bahnhof Lanzo Torinese.


Ausgangspunkt und Ziel
Örtliches Tourismusbüro (Ufficio ATL), Via Umberto Nr. 1

Uffici informazioni: Agenzia Turistica Locale del Canavese e Valli di Lanzo
Corso Vercelli, 1
10015 Ivrea (TO)
Tel. 0125.618131
Fax 0125.618140

Via Umberto I, 9
10074 Lanzo T.se (TO)
Tel. 0123.28080
Fax 0123.28091
info@canavese-vallilanzo.it
www.canavese-vallilanzo.it
Descrizione: Ausgangspunkt ist das ATL in der Via Umberto Nr. 1. Dann geht es in die Via dei Molini und wir erreichen die Kirche Santi Giacomo e Filippo, eine der ältesten Kirchen des Städtchens und bekannt als Sitz der Bruderschaft Santa Croce. An der Außenfassade sind gotische Dekorationen aus Terrakotta zu bewundern, eine Sanduhr und Überreste von Freskenmalereien. Im Innern birgt die Kirche dagegen ein kostbares Holzkreuz aus dem 18. Jahrhundert. Wir überqueren nun die öffentlichen Gärten und erreichen schnell den Bahnhof, einen von siebzehn an der berühmten Strecke Turin-Ceres. Im Bahnhofsgebäude erinnert eine seltsame Gedenktafel an das erste Experiment von über Generatoren übertragener Elektrizität als Ausgangspunkt des modernen Elektrosystems auf der Basis von Wechselstrom.
Linkerhand am Bahnhof vorbei kommen wir auf den Weg, der uns zum Naturpark Ponte del Diavolo führt, einem eindrucksvollern und viel besuchten Ort. Nach wenigen Minuten befinden wir uns vor einer bühnenbildartigen Brücke namens Ponte del Diavolo: 16 m hoch mit einer Wölbung von 37 m in Form eines Eselsrückens und damit ein Meisterwerk der Ingenieurskunst der damaligen Zeit. Weswegen sofort die Legende entstand, die Brücke sei ein Werk des Teufels. Am Ende der Brücke erheben sich zwei Kapellen: die eine ist San Rocco geweiht, die andere, etwas höher gelegene, San Giacinto. Von der anderen Seite, d.h. von den Hängen des Monte Basso kann man einen außergewöhnlichen Panoramapunkt namens “Madonna degli Alpini” erreichen, und zwar 10 Minuten von der Brücke entfernt auf einem gut markierten Wanderweg.
Nachdem wir den panoramareichen Weg gegangen sind, der sich die Hänge des Monte Buriasco hinauf schlängelt, erreichen wir den „Gipfel“, wo sich die historische Piazza Albert befindet. Hier erhob sich das mittelalterliche Kastell, das 1551 von den französischen Truppen während des französisch-spanischen Krieges zerstört wurde. Zum Glück kann man noch die Kirche San Pietro in Vincoli bewundern, deren Ursprünge auf das 10. Jahrhundert zurückgehen (mit architektonischen Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte) und die direkt neben dem Kastell stand. Hier gibt es viele Gegenstände, die dem Mönch Don Bosco bei seinem Aufenthalt in Lanzo gehörten.
Nachdem wir die Piazza verlassen haben, geht es rechts hinunter in die Via Cottolengo und wir erreichen ein kleines Gebäude namens “Casa dei Ceci”. Das war der frühere Backofen der Dorfgemeinschaft, der sich ab dem 14. Jahrhundert im Innenhof des Kastells befand.
Nachdem wir die Wehrmauern verlassen haben, biegen wir links ab und steigen einen steilen Treppenweg hoch, um das Herz der Stadt zu erreichen, nämlich die Contrada del Borgo, heute Via San Giovanni Bosco. Noch heute wird die Straße von typischen Quersträßchen durchzogen, den so genannten “chintane”, die mit  Bögen und Vor- oder Überbauten gesichert waren, um von dort das freie Gelände jenseits der Wehrtürme kontrollieren zu können. In der Nähe befindet sich auch das Hospital Mauriziano aus dem Jahr 1769 und die antike, stille Kirche Santa Maria del Borgo.
Einige Meter vor dem Turm Challant nehmen wir rechts die Chintana di Cordero und erreichen die Piazza Gallenga (auch “piassa granda” genannt) aus dem 15. Jahrhundert und pulsierendes Herz der Stadt.
Zurückgekehrt in die Via San Giovanni Bosco, erreichen wir den antiken Turm Ajmone di Challant als früheres Eingangstor zur Stadt und eins der bedeutendsten Monumente von Lanzo.
Nun nehmen wir rechts einen Treppenweg, laufen wenige Meter auf der Via Sant’Ignazio entlang, wobei wir rechts eine Gedenktafel am Haus von Teobaldo Pecchio sehen können. Er war der Erfinder des “ghersin” oder des grissino lanzese, das ab der Mitte des 18. Jahrhunderts die in Norditalien am weitesten verbreitete Grissinisorte war.
Wir erreichen darauf die Kapelle San Michele aus dem Jahr 1503 und danach über die Via Loreto die Wallfahrtsstätte Madonna di Loreto, die 1618 als Kopie der Santa Casa di Loreto gebaut wurde.
Neben der Kirche befindet sich eine Kapelle, die der Einsiedler und Wächter der Wallfahrtsstätte bewohnte. Wir schlagen nun die Via Vindrola ein und biegen nach einigen Metern rechts ab, bis wir die Via Savant erreichen. Gegenüber vom städtischen Kindergarten biegen wir in die Via Vittorio Emanuele ein und kommen zurück in das historische Zentrum, den so genannten borgo vecchio. Wir laufen zuerst die Via Diaz entlang und dann die Via Cibrario. Von hier biegen wir links in die Via Umberto I ein und wir kommen zurück zu unserem Ausgangspunkt. Und zwar zur Piazza Peradotto, auf deren gegenüberliegenden Seite sich ein imposantes Gebäude aus Ziegelsteinen und steinernen Bögen befindet, das im Frühling und im Sommer für den Viehauf- und abtrieb genutzt wurde.

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